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von Andre Knieschewski

Lubuntu-Einrichtung

Pakete

Siehe /home/superx/git/Memtext-Interna/organisatorisches/systemmanagement/allgemein/pakete_installieren_server.x und /home/superx/git/Memtext-Interna/organisatorisches/systemmanagement/allgemein/pakete_installieren_dekstop.x

Dienste

Den Runlevel Editor von Suse gibt es nicht, man muss mit der Kommandozeile arbeiten. Hier ein paar Beispiele für den Dienst postgresql:

  • Dienst starten:
systemctl start postgresql

oder

/etc/init.d/postgresql start
  • Dienst beim Booten starten:
systemctl enable postgresql
  • Dienst beim Booten nicht starten:
systemctl disable postgresql

Dateimanager

Der Datei-Öffnen Dialog von Lubuntu 2022.04 ist etwas nervig: er zeigt immer uach versteckte Dateien und Verzeichnisse an, das braucht man aber selten. Abschalten kann man das mit

gsettings set  org.gtk.Settings.FileChooser show-hidden false

Außerdem zeigt er defaultmäßg die Dateien im "recent"-Modus an. Auch dies kann man auf das Homeverzeichnis setzen:

gsettings set org.gtk.Settings.FileChooser startup-mode cwd

Im Dateidialog ist außerdem für den jew. Pfad kein Copy/Paste vorgesehen, z.B. wenn man im Firefox eine Datei hochladen will. Man kann das Textfeld aber einblenden, wenn man STRG-L drückt.

Startmenü und Desktop

  • Desktop-Dateien
    • Mit dem System installierte Anwendungen bieten *.desktop-Dateien in /usr/share/applications. Diese erscheinen auch im Startmenü.
    • Die *.desktop-Dateien sind TXT-Dateien, die man auch editieren kann (z.B. andere Icons zuweisen, Namen, Tooltips)
  • Desktop
    • Wenn man sie auch auf dem Desktop haben möchte, kann man sie in den Desktop Ordner kopieren (/home/superx/Desktop).
    • Bei Mausklick auf das Icon kommt standardmäßig eine Sicherheitsabfrage. Die kann man ausschalten, indem man im Dateimanager unter Einstellungen -> Verhalten -> "Ausführbare Dateien ohne Bedienerhinweis starten" ankreuzt.
  • Startmenü
    • Nutzerspezifische Einträge für das Startmenü werden in einem Ordner gespeichert: ~/.local/share/applications. Man kopiert Dateien von /usr/share/applications dorthin. Danach muss man den Desktop neu starten
    • Für einen neuen Ordner im Startmenü muss die Datei /etc/xdg/menus/lxqt-applications.menu bearbeitet werden. Z.B: kann ein "Memtext" Eintrag ergänzt werden:
<!-- Memtext -->
        <Menu>
                <Name>Memtext</Name>
                <Directory>lxde-memtext.directory</Directory>
                <Include>
                        <And>
                                <Category>Memtext</Category>
                        </And>
                </Include>
        </Menu> <!-- End Memtext -->

  • Dafür muss dann auch eine Datei in "/usr/share/desktop-directories/lxde-memtext.directory" anlegen. Diese kann von z.B. lxde-game.directory kopiert werden. Unter [quicklaunch] kann das dann angepasst werden. Beispiel:
[quicklaunch]
alignment=Left
apps\1\desktop=/usr/share/applications/pcmanfm-qt.desktop
apps\2\desktop=/usr/share/applications/firefox.desktop
apps\3\desktop=/usr/share/applications/qterminal.desktop
apps\4\exec=/home/superx/tools/SQLWorkbench_neu/sqlworkbench.sh
apps\4\icon=/home/superx/tools/SQLWorkbench_neu/workbench32.png
apps\4\name=SQLWorkbench
apps\size=4
type=quicklaunch

Panelleiste

Quickstart

In der Quickstartleiste können Ausführbare Dateien einfach rein gezogen werden. Wenn es allerdings Shellscripte sind, wird dort nur das Konsolenicon angezeigt und es gibt nicht die Möglichkeit dies über rechtsklick "Eigenschaften" zu ändern. Dafür muss die Datei /home/superx/.config/lxqt/panel.conf geöffnet werden.

Teamviewer 12

teamviewer

apt-get install libc6:i386

geht nicht:  apt-get install libdbus-1-3:i386 libasound2:i386 libexpat1:i386 libfontconfig1:i386 libfreetype6:i386 libjpeg62:i386 libpng12-0:i386 libsm6:i386 libxdamage1:i386 libxext6:i386 libxfixes3:i386 libxinerama1:i386 libxrandr2:i386 libxrender1:i386 libxtst6:i386 zlib1g:i386

apt-get install libdbus-1-3:i386 libasound2:i386 libexpat1:i386 libfontconfig1:i386 libfreetype6:i386 libjpeg62:i386 libsm6:i386 libxdamage1:i386 libxext6:i386 libxfixes3:i386 libxinerama1:i386 libxrandr2:i386 libxrender1:i386 libxtst6:i386 zlib1g:i386

Weitere Tools

  • Screenshot-Werkzeug ksnip siehe Screenshot-Werkzeuge
  • Der Terminal von Lubuntu hat Probleme mit der Zwischenablage, man sollte also die Anwendung "Konsole" nutzen (apt-get install -y konsole)
  • Der Default-NetworkManager ist auch nicht so toll, man sollte "network-manager" installieren
  • Für die Kopplung mit dem Smartphone bietet sich "kdeconnect" an

Backup vor Upgrade

Hier ein Beispiel für ein Backup Script:

#!/bin/bash

MOUNT_POINT="/media/superx/06f0eabd-0ab0-4378-ab18-5ef828a8b6df/backup"

# Erstelle alle Backup-Verzeichnisse, falls sie nicht existieren
mkdir -p $MOUNT_POINT/home-superx-backup
mkdir -p $MOUNT_POINT/etc-backup
mkdir -p $MOUNT_POINT/boot-backup
mkdir -p $MOUNT_POINT/log-backup
mkdir -p $MOUNT_POINT/postgres-backup
mkdir -p $MOUNT_POINT/postgres-data
mkdir -p $MOUNT_POINT/ssh-backup
mkdir -p $MOUNT_POINT/opt-backup
mkdir -p $MOUNT_POINT/srv-backup
mkdir -p $MOUNT_POINT/systemd-services

# Verzeichnisse sichern
rsync -av --max-size=2G --delete /home/superx $MOUNT_POINT/home-superx-backup/
rsync -av --delete /etc $MOUNT_POINT/etc-backup/
rsync -av --delete /boot $MOUNT_POINT/boot-backup/
rsync -av --delete /var/log $MOUNT_POINT/log-backup/
#rsync -av --delete /var/lib/postgresql/ $MOUNT_POINT/postgres-data/
rsync -av --delete ~/.ssh $MOUNT_POINT/ssh-backup/
rsync -av --delete /opt $MOUNT_POINT/opt-backup/
rsync -av --delete /srv $MOUNT_POINT/srv-backup/

# PostgreSQL Dump
#einzelne Datenbank
#pg_dump -U postgres -d superx -F c -f $MOUNT_POINT/postgres_backup/superx_database.bak
#gesamte Datenbank
#pg_dumpall -U postgres -f $MOUNT_POINT/postgres_backup/all_databases.sql
#Datenbank inklusive aller Konfigurationsdateien
pg_basebackup -U postgres -D $MOUNT_POINT/postgres_backup/ -Ft -z -P

# Paketlisten sichern
dpkg --get-selections > $MOUNT_POINT/package-list.txt
snap list > $MOUNT_POINT/snap-packages.txt

# Systemd- und Cronjobs sichern
rsync -av --delete /etc/systemd/system/ $MOUNT_POINT/systemd-services/
crontab -l > $MOUNT_POINT/crontab.txt
sudo crontab -l > $MOUNT_POINT/root-crontab.txt

echo "Backup abgeschlossen!"

Distribution upgraden

Man kann eine LTS Distribution z.B. von 20.04 nach 22.04 upgraden. Das Vorgehen aus der Anleitung hier in short:

  • Am besten entfernt man zunächst alle manuell installierten Programme und PPAs. Letztere kann man prüfen über die /etc/apt/sources.list
  • So deinstalliert man z.B. Anydesk und Teamviewer:
dpkg -r anydesk
dpkg -r teamviewer

Dann bringt man das System auf den aktuellen Stand:

apt-get update
apt-get upgrade

Für Postgres ist es sicherer einen Dump aller DBen zu machen. Als user superx:

pg_dumpall >meinpg.sql 

Wenn unten der Clusterupgrade klappt kann man die Datei löschen. Dann sollte man sicherstellen, dass genügend Festplattenplatz auf der Root-Partition ist:

df -h

und veraltete Installationsdateien entfernen:

apt-get autoremove
apt-get clean

Dann bereitet man den Distributionsupdate vor:

apt-get dist-upgrade

Ggf. muss man nun nach Aufforderung rebooten. Danach startet man den Upgrade:

do-release-upgrade

Ggf. kommen ein paar Sicherheitsabfragen, die kann man alle mit "OK" oder der Default-Antwort bestätigen. muss man nun wieder nach Aufforderung rebooten.

Dann muss man Postgres upgraden, hier das Beispiel von 12 nach 14:

systemctl stop postgresql.service
systemctl stop postgresql@12-main
pg_dropcluster --stop 14 main
pg_upgradecluster -v 14 12 main -m=upgrade

Wenn das klappt und man sich absolut sicher ist, dass alles in Ordnung ist, kann man den alten PostgreSQL-Server komplett löschen:

pg_dropcluster 12 main
apt --purge remove postgresql-12 postgresql-client-12

Für gitea muss man ggf. den PublicKey erneuern:

ssh-keygen -t ed25519 -C "meine@mail.de"

Siehe Git-Leitfaden.